Lions Club Farnsburg
Baum gepflanzt, Bänkli und Tisch platziert
Am nordöstlichen Ende der oberen Farnsburgweide steht ein Ruhebänkli von dem aus man eine grandiose Sicht auf die Jurahügel
und die Ruine Farnsburg hat, daneben wächst eine Winterlinde. Den Baum hat der Lions Club Farnsburg zu seinem
25-Jahr-Jubiläum im 2003 erhalten, als Geschenk der anderen Serviceclubs Rotary und Kiwanis.
Die Linde wird im November 2006 gepflanzt und ein Bänkli wird aufgestellt:

Im Oktober 2007 wird die Gruppe mit Tisch und Sitzbänkli ergänzt
In Allerhergottsfrüh (um 9h) schon, bei eisiger Kälte und herbstlichem Wetter, traf sich am Samstag 27.Okt.2007
ein ansehnliches Lions-Rudel auf der Bison-Weide ob Ormalingen, in der festen Absicht fleissig Gutes zu tun.
Nach langem harten Aufstieg durch den nebelschwadenverhangenen, fast noch dunklen Farns-Forst, hinauf zum alt-ehrwürdigen
Freiheitszeichen vertriebener städtischer Obrigkeit, manchmal auch in den Köpfen schon fast eine Ruine - leider -, wurde als
allererstes das respektable Wachstum unserer prächtigen, von Hausherrn wohl behüteten Lions-Linde, wie auch die schon ziemlich
weit vorangeschrittenen Vorbereitungen von Peter Ruepp und Markus Dettwiler ausgiebig bestaunt und kommentiert.

Dann gab's kein Halten mehr. Männiglich ergriff beherzt Schaufel, Rechen und Pickel und unser Lindenplätzli wurde aufs feinste
herausgemergelt, verfestigt, säuberlich beschriftet - und erneut bestaunt und kommentiert.

Nach Vollendung des Werks, sorgte unser freundlicher Hausherr mit reichhaltig währschafter Speis und wahrhaft schmackhaftem Trank
für die nötige Rehabilitation der nach dieser langen harten Arbeit leeren Mägen und ausgetrockneten Kehlen. Mangels anderweitig
vernebelter Aussicht, wurde auch bei dieser Gelegenheit wiederum unser neues Tischlein bestaunt - und kommentiert.
Und irgendwer erinnerte daran: Nachdem im ersten Jahr die Linde stand, war die Idee ein Bänkli dazuzustellen rasch geboren.
Gesagt getan. Im nächsten Jahr folgte das Bänkli und wieder wurde empfunden - da fehlt noch was: ein Tischlein muss dazu.
Und so fragte sich das Lions-Rudel auch dieses Jahr: Schön ist wohl, aber noch nicht ganz perfekt. Da gehört noch was hinzu:
Ein Dach, ein Schlechtwetterunterstand oder gar ein ganzes Berghüttlein? (Wenn das so weitergeht, entsteht vis-à-vis der
alten Ruine mit der Zeit noch ein ganz neues (Lions-) Schlössli, wer weiss.
Um all diese Pläne bald mit vor Ort diskutieren zu können, um Mass zu nehmen, Möglichkeiten zu suchen, Varianten abzuwägen,
wurde denn auch feierlich beschlossen, bei nächster (Grill-)Gelegenheit, den künftigen Baugrund mit der ganzen Lions-Gesellschaft
noch einmal gründlich zu inspizieren.
Dermassen inspiriert, von der Arbeit geschlaucht, von der Diskussion ausgelaugt, vom Imbiss ermattet zog sich das ansehnliche
Lions-Rudel daraufhin erschöpft von der Weid zurück. Nach wiederum anstrengendem Abstieg wurde der Arbeitstag bei vorzüglicher
Blut- und Leberwurst schliesslich beschlossen, mit Clos Martha begossen- und neben dem neuen Lindeplätzli wiederum so allerlei
bestaunt und heftig kommentiert.
Allen die's verpasst haben sei's im nächsten Jahr wärmstens empfohlen.